Freiarbeit in der Grundschule

Die Freiarbeit findet jahrgangsübergreifend statt: jeweils 4 Schulstunden in der Woche vertiefen Erst- und Zweitklässler sowie Dritt- und Viertklässler gemeinsam bereits Erlerntes oder erarbeiten sich neue Inhalte.
Es gibt insgesamt 6 Freiarbeitsräume: jeweils einen für die Erst- und Zweitklässler für das Fächer Deutsch, Mathematik und Heimat-, Welt- und Sachunterricht.
Die Schüler werden von ihren Klassenlehrern einer Freiarbeit zugeteilt und gehen dort in der Regel sechsmal hin, bevor sie zu einer anderen Freiarbeit wechseln.  Somit sind sie am Ende des Schuljahres in allen Freiarbeiten mehrmals gewesen und hatten Zeit, die jeweiligen Pflichtthemen zu bearbeiten.
Die Inhalte der Freiarbeit sind zwar in den Fachcurricula der Fächer in Übereinstimmung mit dem Lehrplan des jeweiligen Faches festgelegt, dennoch ist das Besondere, dass hier jeder Schüler verstärkt in dem Bereich gefördert werden kann, in dem er Förderung benötigt.
Die Freiarbeitsmaterialien sind möglichst handlungsorientiert und geben den Schülern die Möglichkeit, selbständig zu arbeiten. Durch die Jahrgangsmischung kommen die jüngeren Schüler immer in ein bestehendes System, in welchem sie nicht nur von der Lehrkraft, sondern auch ihren älteren Mitschülern unterstützt werden. Dieses hat beispielsweise auch für schwächere Schüler den positiven Effekt, dass sie in ihrem zweiten Jahr die Erfahrenen sind und ihr Wissen mit den Jüngeren teilen können. Zudem wirkt sich diese Zusammenarbeit auch positiv auf das Schulklima und das Miteinander der Schüler aus.