Freiarbeit: Was ist das eigentlich?

Sechs Stunden pro Woche findet Freiarbeit statt. In diesen Stunden können sich die Schüler entscheiden, in welchem Fach sie lernen wollen. Zurzeit werden folgende Fächer angeboten:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Naturwissenschaften/ Gesellschaftswissenschaften
  • Technik
  • Kunst

Die Angebote entsprechen den Inhalten der Lehrpläne der Klassenstufen 5 und 6, gehen teilweise aber auch darüber hinaus.
Der Sinn ist eine stärkere Individualisierung und eine weitere Möglichkeit zur Differenzierung, zum Beispiel auch nach längerer Krankheit.


In der Deutsch-Freiarbeit erwerben die Schüler z.B. den „Word-Führerschein“, in der Technik-Freiarbeit den „Maschinenschein“.


Nicht länger als vier Wochen sollte ein Schüler sich in einem Raum (Fach) aufhalten. Wer längere Zeit einen Raum nicht besucht hat, wird von der entsprechenden Freiarbeitslehrkraft „angefordert“. Dann muss er dorthin wechseln.


Sowohl die Schüler als auch die Lehrkräfte dokumentieren am Ende jeder Freiarbeitseinheit die Arbeit.


In der naturwissenschaftlichen, der gesellschaftswissenschaftlichen und der technischen Freiarbeit gibt es am Ende eines Schuljahres eine eigene Zeugnisnote. In den Fächern Mathematik und Deutsch fließen die Freiarbeitsleistungen in die Fachnote mit ein.